Verstehen Sie die Technologie hinter kontaktlosen Zahlungen, Chipkarten und digitalen Transaktionen. Wir erklären komplexe Finanztechnologie verständlich.
Unsere BeratungsleistungenWenn Sie Ihre Bankkarte an ein Zahlungsterminal halten, passiert innerhalb von Millisekunden ein komplexer Datenaustausch. Die Karte sendet verschlüsselte Informationen an das Terminal, das diese an den Zahlungsdienstleister weiterleitet.
Von dort geht die Anfrage an Ihre Bank, die prüft, ob das Konto gedeckt ist und die Transaktion autorisiert werden kann. Dieser gesamte Prozess dauert in der Regel weniger als zwei Sekunden.
Der goldene Chip auf Ihrer Bankkarte ist ein kleiner Computer. Er speichert Ihre Kartendaten verschlüsselt und generiert bei jeder Transaktion einen einmaligen Code. Dies macht es nahezu unmöglich, Ihre Kartendaten zu kopieren oder zu fälschen.
Anders als der Magnetstreifen, der statische Daten enthält, ändert sich der Sicherheitscode des Chips bei jeder Nutzung. Selbst wenn jemand die Daten einer einzelnen Transaktion abfangen würde, könnte er damit keine weitere Zahlung durchführen.
Near Field Communication ermöglicht die drahtlose Datenübertragung auf kurze Distanz. Wenn Sie Ihre Karte an das Terminal halten, kommunizieren beide Geräte über elektromagnetische Wellen.
Die Reichweite ist auf wenige Zentimeter begrenzt, was unbefugte Zugriffe verhindert. Zusätzlich wird jede kontaktlose Transaktion durch denselben Chip gesichert, der auch bei der Kontaktzahlung zum Einsatz kommt.
Beratung anfragen
Hinter jeder Kartenzahlung stehen große Netzwerke wie Visa, Mastercard oder Girocard. Diese Unternehmen stellen die Infrastruktur bereit, die Händler, Banken und Kunden miteinander verbindet.
Sie definieren Sicherheitsstandards, verarbeiten Transaktionsdaten und sorgen dafür, dass das Geld vom Käufer zum Verkäufer gelangt. Dabei arbeiten sie mit tausenden Banken und Millionen von Händlern weltweit zusammen.
Jede Transaktion wird sofort von Ihrer Bank geprüft und genehmigt oder abgelehnt.
Ihre Daten werden mehrfach verschlüsselt, bevor sie das Kartenlesegerät verlassen.
Viele Banken informieren Sie per App oder SMS über jede Kartentransaktion.
Apple Pay, Google Pay und ähnliche Dienste speichern keine echten Kartennummern auf Ihrem Smartphone. Stattdessen verwenden sie sogenannte Token – einmalige Ersatznummern, die nur für Ihr Gerät gültig sind.
Bei einer Zahlung wird dieser Token zusammen mit einem einmaligen Sicherheitscode übertragen. Selbst wenn diese Daten abgefangen würden, wären sie für Betrüger wertlos, da sie nicht wiederverwendet werden können.
Kontakt aufnehmen
Unser Team hilft Ihnen, die richtige Zahlungslösung für Ihre Anforderungen zu finden. Lassen Sie sich unverbindlich beraten.
Unsere Leistungen ansehenBei Interneteinkäufen kommt das 3D-Secure-Verfahren zum Einsatz. Sie werden zur Bestätigung der Zahlung auf eine sichere Seite Ihrer Bank weitergeleitet, wo Sie sich zusätzlich authentifizieren müssen – etwa per TAN, Fingerabdruck oder Gesichtserkennung.
Diese zusätzliche Sicherheitsebene macht es Betrügern deutlich schwerer, mit gestohlenen Kartendaten einzukaufen. Die meisten Online-Händler in Europa sind verpflichtet, dieses Verfahren anzubieten.